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Ladung
Bei vielen Materialen (z. B. Bernstein, Glas, Hartgummi, Kunststoff) kann durch Reibung die Oberfläche elektrisch geladen werden. Träger der Ladung sind die Elektronen. Der Oberfläche werden beim Reiben Elektronen entzogen oder zugeführt. Zwischen elektrisch geladenen Körpern wirken Kräfte - ungleichartig = positiv und negativ geladene Körper ziehen sich an; gleichartig = positiv und positiv bzw. negativ und negativ geladene Körper stoßen sich ab.
Z. B.: Elektrostatische Aufladung: Test - Kunststofflineal und Papierstücke; Schuhe mit Gummisohlen - beim Gehen erfolgt die Aufladung - Ladungsausgleich - beim Angreifen einer Türschnalle, beim Händeschütteln. Unter Spannung stehende elektrische Leiter weisen ebenfalls eine Ladung auf.


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Leistung
Die elektrische Leistung wird angegeben in Watt (W) bzw. Kilowatt (kW). Nicht nur bei Elektrogeräten, sondern bei vielen Maschinen und Motoren sind auch Leistungen angegeben - z. B. Auto - Leistung angegeben in kW (früher in PS). Wird die elektrische Leistung mit dem Wasser verglichen, so handelt es sich um die Leistung des Wassers, wenn es ein Wasserrad antreibt. Ebenfalls muss der elektrische Strom eine Leistung haben, wenn er z. B. ein Gerät betreibt - d. h., dass Wasser bzw. Strom in einer bestimmten Zeiteinheit eine bestimmte Leistung haben. Am Leistungsschild eines Elektrogerätes ist die jeweilige elektrische Leistung bzw. maximale Leistungsaufnahme angegeben. Die durchschnittlich genutzte tatsächliche Leistung ergibt sich aus der elektrischen Arbeit in der eingeschalteten Zeit - kWh/h = kW. (Z. B. eine Glühlampe war 10 h in Betrieb und hat 1 kWh verbraucht = 1 kWh/10 h = 0,1 kW = 100 W. Die Glühlampe hat eine Leistung von 100 W.) Oft verwechselt wird die elektrische Leistung (W bzw. kW) mit der elektrischen Arbeit (Wh bzw. kWh).


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Leistungsschild
Das Leistungsschild ist auf Elektrogeräten angebracht. Aus ihm ist ersichtlich: Herstellerfirma, Erzeugerland, bei welcher Spannung das Gerät angeschlossen werden darf, Leistung des Gerätes und weitere Prüfzeichen. Seit 1995 müssen Elektrogeräte das CE-Zeichen tragen. Dieses Zeichen sagt aus, dass das Gerät den Mindestanforderungen der einschlägigen EU-Richtlinien entspricht. Das ÖVE-Zeichen - Österreichische Prüfzeichen besagt, dass eine staatlich autorisierte Prüfanstalt die elektrotechnische Sicherheit des Gerätes geprüft hat.


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Leiter
Sind alle Stoffe wie Metalle, Kohle, feuchte Erde und manche Flüssigkeiten, in denen Strom fließen kann.


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Leitungen
1. Für die Stromübertragung werden unterschiedliche Leitungen verwendet. Vom Kraftwerk zum Umspannwerk werden Hochspannungsleitungen bzw. Überlandleitungen (ugs). verwendet. Vom Umspannwerk zum Transformator werden Mittelspannungsleitungen, und vom Transformator zum Haushalt werden Niederspannungsleitungen verwendet. Das Leitungsnetz kann gut mit unserem Straßennetz verglichen werden. Um weite Strecken schnell und wirtschaftlich zurückzulegen, fahren wir auf der Autobahn - Hochspannungsleitung. Sind die Entfernungen nicht so groß, fahren wir auf der Bundesstraße - Mittelspannungsleitung. Für die Orte sind die Gemeindestraßen zuständig - vergleichbar mit den Niederspannungsleitungen, die die einzelnen Häuser versorgen.
2. Als Leitung wird auch noch die Leitung vom Zählerkasten zur Steckdose bezeichnet. Im Haushalt sind die Leitungen für den Wechselstrom mit drei Adern ausgeführt - zwei Adern Stromkreis und eine Ader für den Erdleiter bzw. Schutzleiter (immer grün/gelb)
3. Leitung kann auch das Anschlusskabel eines Gerätes sein.


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Leitungsschutz
ugs. meist als Sicherung bezeichnet. Der Leitungsschutz hat die Aufgabe, bei erhöhtem Stromfluss den Stromkreis abzuschalten. Erhöhter Stromfluss entsteht zum Beispiel bei Kurzschluss oder wenn der Stromkreis überlastet ist. Überlastet ist ein Stromkreis dann, wenn zum Beispiel zu viele Geräte auf demselben Stromkreis angeschlossen sind und gleichzeitig betrieben werden. Es gibt zwei Arten von Leitungsschutz: Schraubsicherung und Leitungsschutzschalter. Bevor im Stromkreis wieder Strom fließen kann, muss die Fehlerquelle behoben werden. Bei Schraubsicherungen müssen die Sicherungspatronen ausgewechselt werden, bei Leitungsschutzschaltern lediglich mittels des Hebels der Stromkreis wieder eingeschaltet werden.


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Leitungsschutzschalter
siehe auch Sicherung. Der Leitungsschutzschalter hat die Aufgabe, bei großem Stromfluss den Stromkreis zu unterbrechen. Großer Stromfluss entsteht zum Beispiel bei Kurzschluss oder wenn der Stromkreis überlastet ist. Überlastet ist ein Stromkreis dann, wenn zum Beispiel zu viele Geräte auf dem selben Stromkreis angeschlossen sind und gleichzeitig betrieben werden.
Funktionsweise: Bei erhöhtem Stromfluss wird die Sicherung heiß und schaltet den Stromkreis automatisch ab. (Die Abschaltung beim Überlastfall funktioniert mittels Bimetall. Bei hohem Stromfluss werden die miteinander verbundenen Metalle unterschiedlich heiß. Aufgrund unterschiedlicher Wärmeausdehnung der Metalle biegt sich der Bimetallstreifen und unterbricht den Stromkreis. Das Einschalten des Stromkreises ist oft erst nach einiger Zeit möglich, wenn der Bimetallstreifen wieder abgekühlt ist.) Vorteil gegenüber Schmelzsicherungen: Bei Leitungsschutzschaltern müssen keine Bauteile ausgetauscht werden, sondern lediglich mittels Hebel den Stromkreis wieder eingeschaltet werden.


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