Fehlerstromschutzschalter
meist FI bzw. FI-Schalter genannt. Er hat die Aufgabe, alle über ihn führenden Stromkreise bei einem Defekt abzuschalten. Ein Defekt kann sein: schadhaftes Gerät, schadhafte Leitung. Der FI-Schalter löst immer aus, wenn ein Fehlerstrom fließt. In der Elektrotechnik wird das als Masseschluss bezeichnet. Die Funktion des FI-Schalters sollte lt. Hersteller einmal pro Monat überprüft werden. Die Vorschriften der Elektrotechnik sehen dies mindestens 2 mal im Jahr vor. Dafür sind FI-Schalter mit einem Prüfknopf versehen. Bei Betätigen des Prüfknopfes wird ein Fehlerstrom erzeugt und der FI-Schalter schaltet alle Stromkreise, die über ihn führen, ab.
FI-Schalter
siehe Fehlerstrom-Schutzschalter
Flachstecker
Ein Flachstecker ist bei Geräten angebracht, die die Schutzkennzeichnung - "schutzisoliert" (zwei Quadrate ineinander geschachtelt) aufweisen. Das bedeutet, dass bei sachgerechter Bedienung der Benützer nicht mit einem stromführenden Teil in Berührung kommen kann, da die stromführenden Teile zusätzlich isoliert sind. Das Gehäuse solcher Geräte besteht aus Kunststoff - z. B. Handmixer, Kaffeemühle, elektrisches Messer. Das vom Flachstecker wegführende Kabel hat zwei Leitungen - einmal für den zuführenden Strom und einmal für den abführenden Strom. Der Schutzleiter, der beim Schutzkontaktstecker vorhanden ist, ist hier nicht notwendig, da das Elektrogerät schutzisoliert ist.
Freileitung
Alle Stromübertragungsleitungen, die sichtbar sind, werden Freileitungen genannt.
Frequenz
Die Elektrotechnik versteht unter Frequenz die Anzahl der Schwingungen (Perioden) des Wechselstroms. Die Frequenz wird in Hertz (Hz) gemessen. In Österreich beträgt die Netzfrequenz 50 Hz (Bundesbahnen 16 2/3 Hz).
Achtung! Sie verwenden einen veralteten Browser (Internet Explorer 6) mit Sicherheitsschwachstellen und können nicht alle Funktionen dieser Webseite nutzen.
Hier erfahren Sie, wie einfach Sie Ihren Browser aktualisieren können