KELAG Netz

Hochspannungsleitungen

Das Rückgrat der Stromversorgung in Kärnten bildet das 110-kV-Hochspannungsnetz

Es besteht aus zwei als Doppelleitungen geführten Ringverbindungen, die in der geografischen Mitte des Leitungsnetzes im Umspannwerk Landskron bei Villach miteinander verbunden sind. Durch den vermaschten Betrieb der Leitungen und den Einsatz modernster Schutzgerätetechnik kann die KELAG Netz GmbH eine hohe Versorgungssicherheit des Netzes gewährleisten und auch Störungen rasch eingrenzen.
  
Über das 110-kV-Netz erfolgt der Energietransport in Kärnten. In Obersielach, in Malta und in Lienz ist das 110-kV-Netz mit dem 220/380-kV-Netz der Austrian Power Grid (APG) zusammen geschlossen. In diesen Übergabestellen erfolgt auch der Leistungsausgleich mit dem überlagerten, österreichweiten Netz.

Die KELAG Netz GmbH betreibt ein eigenes Hochspannungsnetz (110-kV) mit einer Länge von rund 850 km. Das gesamte 110-kV-Hochspannungsnetz in Kärnten hat eine Länge von 1.336 km. Mit diesem Netz werden die 46 Umspannwerke (110/20-kV) versorgt und in weiterer Folge die 20-kV Verteilernetze.

                          

Das gesamte 110-kV-Hochspannungsnetz wird von der Hauptschaltleitung in Klagenfurt aus ferngesteuert. Das Prinzip der zentralen Betriebsführung hat sich durch den raschen Zugriff auf die Netzkomponenten vor allem bei Störungen hervorragend bewährt.

Hochspannungsleitungen werden als Freileitungen auf Stahlmasten geführt.

   
110-kV-Doppelleitung,
Mast in Tonnenform
110-kV-Einfachleitung,
Mast in Lyraform

Bei 110-kV-Hochspannungsleitungen gelten noch größere Sicherheitsabstände. Auch für diese Leitungen ermitteln wir die Baubehinderungszone. Außerhalb dieser Zone ist eine ungehinderte Bebauung von Grundstücken möglich.

Für diese Dienstleistung und alle anderen Angelegenheiten mit 110-kV-Leitungen ist unsere Abteilung Asset Management in der Zentrale Klagenfurt zuständig. Sie erreichen uns telefonisch von Montag bis Freitag von 07:00 bis 16:00 Uhr. Wenden Sie sich bitte an unsere Fachleute:

Ing. Manfred Menne-Fornezza, Tel: + 43 (0)5 0525-3295, E-Mail-Kontakt und
Ing. Dietmar Trapitsch, Tel: +43 (0)5 0525-3296, E-Mail-Kontakt.

Bei Bau- und Ladetätigkeiten im Bereich dieser Hochspannungsanlagen ist höchste Vorsicht geboten. Baufirmen und Grundstückseigentümer, die im Bereich von Hochspannungs-Freileitungen Bauarbeiten – insbesondere mit Kränen, Arbeitsmaschinen und Lastkraftwagen - durchführen, müssen ihre Arbeitskräfte genau unterrichten und auf die Gefahren hinweisen, die mit einer unzulässigen Annäherung oder gar Berührung verbunden sind. Fragen Sie uns!

Informationspflicht! Verständigen Sie uns bitte unbedingt vor Arbeiten im Bereich von Hochspannungsfreileitungen!
Für den Ernstfall, dass trotzdem eine Hochspannungsleitung berührt wird, gibt es Merktafeln, die jeder Kraftfahrer und einschlägig Beschäftigte kennen sollte. Diese stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung, damit Sie diese an Fahrzeugen anbringen können. 

Werden Sicherheitsabstände und notwendige Schutzmaßnahmen nicht eingehalten, besteht Lebensgefahr!

In unserer Fotothek sehen Sie weitere Bilder zum Thema Stromleitungen.



 
 

 


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