Hauptschaltleitung - zentrale Betriebsführung

Alle wichtigen Anlagen von der Hauptschaltleitung Kärnten aus fern zu steuern und fern zu überwachen ist das Prinzip der KELAG Netz GmbH.

Dieses Betriebsführungskonzept ist einzigartig in Österreich und hat sich bestens bewährt. Begonnen hat die Kelag damit bereits in den 1970er Jahren. Die dafür notwendige Ausrüstung wurde immer wieder auf den neuesten technischen Stand gebracht.

Herzstück der zentralen Betriebsführung ist die Hauptschaltleitung in Klagenfurt, die einzige Leitstelle für die technischen Anlagen unseres Unternehmens. Hier arbeiten ständig hochqualifizierte Techniker der KELAG Netz GmbH. Sie sind für die Steuerung und Überwachung der Energieversorgung in Kärnten mitverantwortlich. Die hochmoderne Ausstattung der Hauptschaltleitung ermöglicht es unseren Technikern, im Falle einer Störung sofort und effizient einzugreifen und auch bei Großstörungen den Überblick zu bewahren. Die Störungen werden in Zusammenarbeit mit den örtlichen Störungsdiensten behoben.


Die Hauptschaltleitung ist rund um die Uhr besetzt, an 365 Tagen im Jahr. Mit den Mitarbeitern und der technischen Ausstattung der Hauptschaltleitung nimmt die KELAG Netz GmbH die Aufgaben der Betriebsführung des Verteilernetzes wahr.

Aufgaben der Netzführung sind:

• Überwachen und Steuern des 110-kV- und 20-kV-Netzes mit allen Umspannwerken
• Überwachen der Netzverluste
• Überwachen des Erdgasnetzes
• Eingrenzen von Störungen in Koordination mit dem regionalen Störungsdienst

Über das moderne Leittechniksytem werden einzelne Funktionen auf mehrere Rechner aufgeteilt, die durch ein gemeinsames Prozessnetzwerk miteinander verbunden sind. Diese Funktionen sind Grunddatenverarbeitung; System- und Datenadministration sowie Archivierung; Netzanalyse, Optimierung, etc.

Drei Leitplatzrechner mit je vier Bildschirmen in der Hauptschaltleitung zur Mehrfachbildschirm-Prozessbedienung dienen der Netzleitung, der vierte ist für die Dateneingabe und zu Testzwecken installiert. An das Netzwerk angekoppelt sind außerdem die Server für die Fernwirkanschaltung, die Mosaiktafel in der Hauptschaltleitung, sowie zwei Arbeitsplätze in der Zentrale und die 12 abgesetzten Auskunftsarbeitsplätze.

Voraussetzung für das zentrale Betriebsführungskonzept ist, dass die Techniker in der Hauptschaltleitung den permanenten Überblick über den aktuellen Netzzustand haben und dass sie jederzeit eingreifen können. Diese Voraussetzungen werden durch die Betriebskommunikation geschaffen.


 




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